Häufig gestellte Fragen

Auf dieser Seite haben wir für Sie häufig gestellte Fragen zum Thema Wärmepumpen und BARTL zusammengestellt. Sollten Sie hier auf der Suche nach Ihrer Antwort nicht fündig werden, so können Sie auch gerne mit uns unverbindlich und kostenlos Kontakt aufnehmen.

Welche Wärmequellen können genutzt werden?

Die gebräuchlichsten Wärmequellen sind Wasser, Erdreich und Luft.

Was unterscheidet BARTL von anderen Herstellern?

Zum einen die über 35-jährige Erfahrung zum anderen die Struktur unseres Unternehmens. Um technische Verbesserungen umzusetzen gibt es bei uns kurze Entscheidungswege. Wir sind kein Anhängsel eines großen Konzerns sondern wir sind als einer der letzten Wärmepumpenhersteller völlig unabhängig. Unsere Ziele sind nicht Wachstum und Marktanteile um jeden Preis sondern an erster Stelle Kundenzufriedenheit.

Im technischen Bereich haben wir als erster Hersteller die Heißgasentwärmung für unsere gesamte Produktpalette eingeführt. Wir erreichen damit sehr hohe BW-Temperaturen (bis ca. 65°C) bei durchgängig hohen Leistungsziffern. Die Effektivität wird ausschließlich von der Heizungsvorlauftemperatur bestimmt.

Wie funktioniert eine Wärmepumpe?

Im Prinzip wie ein Kühlschrank.
Beim Kühlschrank wird den Lebensmitteln die Energie entzogen (niedrige Temperatur), hinten am Kühlschrank wird die gewonnene Energie wieder abgegeben (hohe Temperatur). Das ganze funktioniert dadurch, dass in der Wärmepumpe ein Kältemittel zirkuliert, das für den Energietransport zuständig ist. Die auf niedrigem Temperaturniveau aufgenommene Energie wir über einen Verdichter von niedrigem Druck auf hohen Druck verdichtet. Durch die Verdichtung wird das Kältemittel heiß und kann dann Energie an das Heizungswasser abgeben. Anschließend wird das Kältemittel wieder auf einen niedrigen Druck entspannt, kühlt dadurch ab und kann dann aus der Wärmequelle wieder Energie aufnehmen.

Mehr zu diesem Thema siehe auch unter der Rubrik Technik

Wieviel Platz benötigt man für die Aufstellung einer Wärmepumpe?

Der Platzbedarf entspricht in etwa dem einer Waschmaschine. Zusätzlich wird ca. 1m² für die Aufstellung eines Speichers benötigt.

Wo kann man eine Wärmepumpe am besten aufstellen?

In der Regel wird die Wärmepumpe in einem Technikraum im Keller oder im Erdgeschoss aufgestellt. Da die Wärmepumpe ohne Flamme und ohne Emissionen arbeitet werden an den Aufstellungsort keine besonderen Anforderungen gestellt. Der Raum kann gleichzeitig als Waschküche, Hobby- oder Lagerraum genutzt werden. Die Aufstellung im Dachbereich ist eher unüblich.

Wie ist das mit dem Kundendienst? (Erreichbarkeit/Dauer?)

Unser Kundendienst wird zentral von Ulm/Donau aus organisiert.

Zum einen Teil arbeiten wir mit eigenen Kundendiensttechnikern zum anderen haben wir Vertragspartner die für uns unterwegs sind. Das hängt immer davon ab was zu tun ist.

Unser Ziel ist es immer spätestens 24 Stunden nach Meldung einer Störung auch beim Kunden zu sein. In den meisten Fällen können wir jedoch durch unsere Telefon Hotline die Störung so weit eingrenzen, dass sich der Kunde vor Ort selber helfen kann.

Wie betriebssicher ist eine Wärmepumpe?

Moderne Wärmepumpen arbeiten genauso betriebssicher wie eine Öl- oder Gasheizung.

Müssen an Wärmepumpen Wartungen durchgeführt werden?

Im Prinzip ist eine Wärmepumpe so wartungsfrei wie ein Kühlschrank. Dies zeigen auch viele Anlagen die seit weit über 20 Jahren in Betrieb sind.

Da die Wärmepumpe sicherheitstechnisch unter dem Begriff Kältemaschine einzuordnen ist wird wahrscheinlich in absehbarer Zeit eine Wartungspflicht für Wärmepumpen eingeführt werden. Dies betrifft jedoch voraussichtlich nur Wärmepumpen mit einer Kältemittelfüllmenge von über 3,5 kg. Der Aufwand wird in etwa den Kosten für den Besuch des Kaminkehrers entsprechen.

Was kostet eine Wärmepumpe?

Die Kosten für eine Wärmepumpenanlage sind natürlich abhängig von der Größe des zu beheizenden Gebäudes und von der gewählten Energiequelle. Für ein neu gebautes EFH in Niedrigenergiebauweise mit 200m² zu beheizender Fläche (8 kW) muss man je nach Wärmequelle zwischen 10.000,- und 20.000,- Euro rechnen.

Wie hoch sind eigentlich die Betriebskosten mit einer Wärmepumpe?

Das hängt natürlich von der Gebäudegröße, vom Heizverhalten, von der Wärmequelle und von der Gebäudesubstanz ab. Bei einem neu gebauten Niedrigenergiehaus liegen die Kosten inklusive Warmwasserbereitung bei ca. 3 - 6 Euro/m²/a. Im Altbau kann das in Abhängigkeit der Isolierung auch mehr sein. Oft ist es beim Altbau sinnvoll zuerst die Gebäudehülle (Vollwärmeschutz/Fenster) zu verbessern und erst dann die Wärmepumpe einzubauen.

Warum ist eine Wärmepumpe besser als herkömmliche Heizungen?

Kein Öl-/ Gasverbrauch, kein Kamin erforderlich, keine weiteren Kosten wie Schornsteinfeger, Tankversicherung usw., keine Emissionen vor Ort, niedrigste Betriebskosten (bis 50% weniger), Wartungsfreiheit, ...

Wird der Einbau einer Wärmepumpe gefördert?

Durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau gibt es vergünstigte Kredite. Ansonsten sind die Regelungen regional sehr unterschiedlich.

Manche Gemeinden/Kommunen fördern den Einsatz einer WP durch direkte Zuschüsse und die meisten Energieversorger bieten deutlich vergünstigte Stromtarife an. Der Einbau einer Wärmepumpe rechnet sich aber in der Regel auch ohne Zuschüsse.

Wie laut ist eine Wärmepumpe?

Je nach Aufstellungsort und Leistung ist das Geräusch einer Wärmepumpe sehr unterschiedlich.

Bei kleineren Leistungen, also im Ein- oder Zweifamilienhausbereich, steht die Wärmepumpe in einem Technikraum, der zum Wohnraum hin geschlossen sein sollte. Dann ist das Geräusch in aller Regel völlig unproblematisch.

Bei Luftwärmepumpen muss man darauf achten, wo das Außengerät steht. Direkt unter einem Schlafzimmerfenster ist sicher ungeschickt, auch wenn da Gerät in der Regel kaum zu hören ist.

Kann ich mein Haus auch im Winter mit einer Wärmepumpe beheizen?

Auch im Winter wird das Gebäude zuverlässig beheizt. Bei Erdwärmepumpen und Grundwasser-Wärmepumpen hat die Wärmequelle das ganze Jahr gleich bleibende Temperaturen (monovalenter Betrieb). Die Beheizung ist ohne jegliche Zusatzheizung sichergestellt. Bei Luftwärmepumpen wird ab einer Außentemperatur von etwa -7°C ein geringer Teil der erforderlichen Wärme über einen Elektroheizstab ergänzt (monoenergetischer Betrieb).

Heizkörper oder Fußbodenheizung? Welche Heizkörper?

Grundsätzlich gilt je niedriger die Temperaturdifferenz von der Energiequelle bis zum Heizungsverteilungssystem desto effizienter arbeitet die Wärmepumpe.

Ideal ist die Fußbodenheizung oder ein anderes Flächenheizsystem (z. B. Wandheizung), auch Heizkörper die für niedrige Vorlauftemperaturen geeignet sind können eingesetzt werden.

Die im Altbau oft angetroffenen "stählernen" Radiatorenheizkörper mit einem großen Wasserinhalt sind ebenfalls häufig für die Kombination mit der Wärmepumpe geeignet.

Nicht geeignet sind Systeme die eine Vorlauftemperatur von über 50°C erfordern. Zwar wäre auch hier der Einsatz einer Wärmepumpe technische möglich, aber die Betriebskosten wären höher als bei einem herkömmlichen Heizungssystem und die Lebensdauer der Wärmepumpe leidet sehr stark.

BARTL baut daher keine "Hochtemperatur Wärmepumpen"!!

Kann die Wärmepumpe auch Warmwasser bereitstellen?

Moderne Heizungsanlagen mit Wärmepumpen bereiten selbstverständlich auch Ihr Brauchwasser auf.

Insbesondere das von BARTL Wärmepumpen entwickelte Verfahren der "Heißgasentwärmung" bietet hier eine sehr Kostengünstige Lösung.

Welche Funktion hat der Speicher?

Der Speicher hat im wesentlichen drei Funktionen:
 - Für die Heizungsanlage stellt der Speicher ein Warmwasserreservoir bereit, er kann damit auch bei Sperrzeiten der Energieversorger die Heizungsanlage unterstützen.

 - Der Speicher vermeidet ein übermäßiges Takten der Wärmepumpe.

- Im System der BARTL Wärmepumpentechnik bereitet er zudem zu günstigen Bedingungen Brauchwasser auf.

Ist die Kombination mit einer thermischen Solaranlage sinnvoll?

JA und NEIN

Um Primärenergie einzusparen JA.
Unter rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten amortisieren sich die hohen Investitionskosten im Verhältnis zu den niedrigen Kosten für die Brauchwasserbereitung durch die Wärmepumpe jedoch in der Regel nicht.

Die innovative Speichertechnik der BARTL Wärmepumpen ermöglicht aber jederzeit eine einfache, auch nachträgliche, Einbindung einer Thermischen Solaranlage.

Wie wirkt sich ein Erdkollektor auf meinen Garten aus?

Bei richtiger Verlegung hat der Kollektor keine Auswirkungen auf Ihren Garten. In ca. 1,3 m Tiefe gibt es in der Regel kein Wurzelwerk mehr. Lediglich groß wachsende Pfahlwurzler (z. B. Eiche) sollten nicht unbedingt über dem Kollektor gepflanzt werden. Aber auch diese Wurzeln wachsen eher von den kühlen Kollektorrohren weg, als dass sie hier Schäden anrichten.

Ansonsten können Sie Ihren Garten nach Belieben anlegen. Egal ob Gemüsegarten oder Rasenstück, Sandkasten oder PKW Stellplatz.

Was kann ich selber machen - Wo kann ich sparen?

Vorausgesetzt ein Flächenkollektor ist auf ihrem Grundstück einsetzbar, können sie die Kollektorrohre mit etwas handwerklichem Geschick selbst verlegen und gelangen auf diese Weise zur kostengünstigsten Variante einer Wärmepumpenheizung.

Am meisten kann man dadurch sparen, dass man hochwertige Technik einsetzt und sich nicht vom auf den ersten Blick niedrigen Preis blenden lässt.

Welche Schwierigkeiten kann es beim Einsatz einer Wärmepumpe geben?

Wenn eine Wärmepumpe richtig dimensioniert wird ist der Betrieb so sicher wie bei jedem anderen Heizsystem auch. Schwierigkeiten gibt es immer dann, wenn bei der Auslegung oder bei der Installation Fehler gemacht werden.

Ab und zu kann es Schwierigkeiten bei der Bauaustrocknung geben, da in dieser Phase der Wärmebedarf des Gebäudes wesentlich höher ist als später wenn das Gebäude fertig ist. Deshalb empfehlen wir zur Unterstützung der Austrocknung Bautrocknungsgeräte oder zusätzliche Heizstrahler.

Welche Voraussetzungen sind für den Einsatz einer Wärmepumpe erforderlich?

Benötigt wird eigentlich nur eine Aufstellungsmöglichkeit sowie eine Wärmeverteilung, die mit Vorlauftemperaturen von maximal 50°C auskommt.
Natürlich muss für jede Wärmepumpe auch noch eine Wärmequelle erschlossen werden.

Was kann an einer Wärmepumpe kaputt gehen?

BARTL Wärmepumpen sind äußerst robust konzipiert. Normalerweise sollte es in den ersten 20 Jahren bei sinnvollem Einsatz der Geräte keine nennenswerten Probleme geben. Nach ca. 20 Jahren kann dann ein Austausch des Verdichters erforderlich werden. Eventuell muss im Lauf der Jahre in einzelnen Fällen ein Relais (elektrisches Schaltgerät) ausgetauscht werden. Wir haben aber viele Kunden, die mit Ihrer Wärmepumpe schon weit länger ohne jegliche Störung heizen.

Welche Kosten entstehen für Reparaturen?

Für den Austausch eines Verdichters muss man inklusive Montage je nach Wärmepumpen Typ mit 1.000,- bis 2.000,- EURO rechnen.

Wie lange gibt es BARTL Wärmepumpen schon?

BARTL Wärmepumpen werden seit 1974 in Ulm/Donau an verschiedenen Standorten gefertigt.
Siehe hierzu auch unsere "Unternehmensgeschichte"

Wer berechnet den Wärmebedarf für mein Gebäude?

In der Regel berechnet derjenige der die Wärmepumpe oder die Heizungsanlage einbaut auch den Wärmebedarf.

Kann man bestehende Heizungsanlagen umrüsten?

In den meisten Fällen ist die Umrüstung einer herkömmlichen Heizung auf eine Wärmepumpe möglich. Wichtig ist nur, dass die erforderliche Vorlauftemperatur nicht über 50°C liegt. Sollte dies der Fall sein, muss man den einen oder anderen Heizkörper vergrößern oder ev. zusätzliche Heizkörper einbauen.

Oft ist es sinnvoll zuerst zusätzliche Wärmedämmmaßnahmen durchzuführen um dann eine sinnvoll arbeitende Wärmepumpe einzusetzen.

Vom Einsatz so genannter "Hochtemperatur Wärmepumpen" raten wir dringend ab, da bei diese Geräte äußerst uneffizient arbeiten. Sowohl der Primärenergieverbrauch wie auch der CO2 Ausstoß sind ökologisch nicht zu vertreten. Der Kunde wird zudem durch hohe Betriebskosten bestraft. Nur effizient arbeitende Wärmepumpen sind auch ökologisch sinnvoll.

Haben Sie bereits eine Fußbodenheizung ist das natürlich ideal für die Umrüstung auf Wärmepumpe.